Das Wiener Sonnwendviertel ist am Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs, südlich vom neuen Hauptbahnhof, auf einer Fläche von 34 Hektar um den neu angelegten Helmut-Zilk-Park entstanden. Das in einer zweiten Phase geplante Sonnwendviertel Ost liegt zwischen dem Gleiskörper der Bahn und der Ostflanke des Parks und zeichnet sich durch relativ kleinteilig parzellierte Grundstücke aus. Ein bei der Entwicklung des neuen Quartiers vorgeschaltetes Expert*innenverfahren stellte im Vorfeld grundlegende Weichen für dessen positive Entwicklung: Auf dem das Projekt betreffenden Bauplatz war dies einfach nur eine Widmung, gekoppelt mit einer Quadratmeterobergrenze. Daraus leiteten sich für PPAG ganz direkt und zwingend Qualitäten wie große Raumhöhen ab. Im Wettbewerb konnten sie so das Programm eines Wiener Zinshauses des 21. Jahrhunderts formulieren: eine Raumstruktur aus Stahl und Holz, auf allen Ebenen nutzungsoffen, veränderbar, anpassbar und somit zukunftstauglich.
Trotz der programmatischen Offenheit zeigt das Haus Charakter und mindestens zwei Persönlichkeiten: glatt und „mondän“ zur verkehrsberuhigten Straße, der Bloch-Bauer-Promenade, rau und „montan“ zum Park hin. Hier bestimmen die sogenannten Außenzimmer die Fassaden: Privatfreiräume, welche die dahinterliegenden kleinen Wohnungsgrundrisse vervollständigen. Fahrradgarage und -werkstatt, eine gemeinsame Dachterrasse mit Gartenküche, ein einladendes Stiegenhaus mit viel Tageslicht und ein Logistikpoint im Foyer des Erdgeschosses dienen als „Bassena 2.0“, Orte an denen sich Benützer*innen treffen und austauschen können.

Ephemere, auf Platzniveau offen durchquerbare Gastrostruktur an der 2er-Linie, laut Aussage der Jury wie Hollein aus den 80-ern??

Wohntürme in dichter Packung: 178 Wohnungen mit Gemeinschaftsflächen, Geschäftsflächen Büros und Gastronomie

Umbau und Erweiterung des bestehenden Restaurants im laufenden Betrieb